Zum Inhalt

Sitzung des Deutschen DRM Forums 2026 in Ahrweiler

Die Jahrestagung des Deutschen DRM-Forums fand am 16. und 17. Juni in Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) in der Nähe von Bonn statt. Im Mittelpunkt des ersten Tagungstages stand der Austausch mit Vertretern des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über DRM. Nach einer Einführung in die DRM-Technologie wurden verschiedene Einsatzszenarien und Anwendungsmöglichkeiten erörtert. Da während der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal im Jahr 2021 die herkömmlichen Kommunikationswege weitgehend funktionsfähig blieben bzw. schnell wiederhergestellt werden konnten, liegt ein mögliches Einsatzgebiet für DRM in der Kommunikation und Datenbereitstellung auf Führungsebene. Als Beispiel für eine derzeit eingeführte Möglichkeit zur Bevölkerungswarnung wurde das ASA-System (Automatic Safety Alert) für DAB+ kurz erläutert und der aktuelle Stand der Implementierung in Deutschland vorgestellt. Nach einem Rückblick auf die Aktivitäten und einem Ausblick auf künftige Projekte des Konsortiums wurde über den „Europasender Waldheim“ berichtet, für den weitere DRM-Ausstrahlungen geplant sind. Zudem wurde auf die Aktivitäten anlässlich des UNESCO-Weltradiotags im Februar zurückgeblickt, die das DRM-Konsortium gemeinsam mit seinen Mitgliedern organisiert hatte. Die Media Broadcast war mit Ausstrahlungen vom Sendestandort Nauen Richtung Afrika und Asien sowie der Europasender Waldheim mit regionaler Versorgung beteiligt. Der Langwellensender in Kalundborg (Dänemark) soll in ein Museum umgewandelt werden, das die Radiogeschichte im Allgemeinen und die des Standortes im Speziellen dokumentiert.

Gruppenbild der Sitzung 2026 in Ahrweiler

Foto: ETM Medienbüro