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Mai 2003: ETSI stufte seine technische Spezifikation (TS) des DRM Systems vom September 2001 als ETSI-Standard (ES) ein. Das neue Dokument wurde als ETSI ES 201 980 V1.2.2 (2003-4), Digital Radio Mondiale (DRM); System Spezifikation veröffentlicht.
Gleichzeitig wurde durch das ETSI der Standard für die Datenübertragung bei Rundfunkdiensten für DRM (Datacasting Standard) ETSI TS 101 968 V1.1.1 (2003-04), Digital Radio Mondiale (DRM) veröffentlicht.
Lindsay Cornell - Mitglied des DRM Konsortiums von der BBC, welche für den Entwurfprozess des ETSI- und des IEC Standards verantwortlich war, erläuterte: „In Kombination beschreiben diese zwei ETSI Standards die DRM Fähigkeiten bei der Audio und Datenübertragung. Die Standards eröffnen die Welt der weit reichenden Datenübertragung mittels Rundfunk als auch des hoch qualitativen Rundfunks.“
IEC
Januar, 2003: Das International Electrotechnical Committee (IEC) erteilte DRM die höchste Einstufung als internationalen Standard. Das IEC entschied sich zu Gunsten des DRM Standards IEC 62272-1 Ed. 1: Digital Radio Mondiale (DRM) - Part 1: System Specification. Im Jahre 2002 wurde die öffentlich verfügbare DRM Spezifikation (PAS 62272-1) publiziert.
ITU
Im Jahre 2002 wurde durch das International Telecommunications Union's (ITU) Radio Regulations Board (RRB) der Weg für DRM Systeme auf AM in den Regionen 1 und 3 freigeben. (Region 1 und 3 beinhalten Europa, Afrika, den mittleren Osten, Asien und Australien /Neuseeland.) Derzeit schließt die Änderung nicht das Gebiet 2 (Nord und Süd-Amerika) ein, aber das DRM Konsortium erwartet die Einbeziehung der Region 2 in der Zukunft.
Digitaler Rundfunk muss die gleichen Schutzabstände zu anderen Rundfunkaussendungen (analoge und digitale) aufweisen, die bereits durch internationale Vereinbarungen für den analogen Rundfunk definiert sind.
Ausgewählte ITU- Standards:
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